Wir haben hier nur selten und wenig darüber berichtet, was derzeit in der Welt vor den Gerichten los ist, denn die großen Smartphone-Hersteller verklagen sich derzeit pausenlos wegen Dingen wie Geschmacksmustern und Patenten, welche eigentlich nie als Patent hätten zugelassen werden sollen. In der Regel zieht Apple gegen die Konkurrenz in den Krieg, doch Motorola hat nun in Deutschland mehrmals zurückgeklagt und erstmals müssen auch direkt Apple-Kunden darunter leiden.
Denn wie der amerikanische Konzern mitteilt, konnte Motorola sich aufgrund einer Patentverletzung seitens Apple vor Gericht durchsetzen. Es handelt sich dabei offenbar um ein Patent bzgl. Datenübertragung, weshalb derzeit kein Push-Mail-Dienst für iCloud und MobileMe-Nutzer hierzulande möglich ist.
Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.
Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen.
Apple hält das Patent von Motorola für ungültig und legt Berufung ein.
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