“Was für eine Schweinerei” – Dachte ich mir gerade als ich durch meine Twitter-Timeline auf folgenden Artikel von Heise gestoßen bin. Was steht da drin? Ganz einfach, in Dresden gab es vor kurzem eine Demonstration bzw. Aufmarsch gegen Neonazis und deren Vereinigungen. Das ist ja nicht weiter besonders, besonders ist eher die Arbeit der Polizei welche durch einen Gerichtsbeschluss tatsächlich alle Menschen im dortigen Gebiet, wo demonstriert wurde, per Funkzellenauswertung überwachte.
Letztendlich hat man die Positionen aller dort sich befindlichen Menschen überwacht, deren SMS- und Nachrichten-Verkehr sowie ein- und ausgehende Anrufe. Letztendlich ist dieses Vorgehen schwer grenzwertig, denn damit hat dein Freund und Helfer schwerwiegend in die Privatsphäre eingegriffen und das auch bei Menschen welche sich dort zwar aufhielten, wahrscheinlich aber nicht mal annähernd etwas mit den Demonstrationen zu tun hatten, beispielsweise Ladenbesitzer und Anwohner.
Zwar war mehr oder weniger Gefahr im Vollzug und als Hintergrund diente ein Verfahren wegen schweren Landfriedensbruch, dennoch ist dies in meinen Augen absolut inakzeptabel, dass für das Ausspionieren tausender Mobilfunkgeräte nur ein einziger (eventuell sogar arg unüberlegter) Gerichtsbeschluss ausreichen kann.
























