
Apple steht je bekannterweise mit so vielen Herstellern weltweit vor Gericht, oftmals nur wegen Lappalien, wo meist die Konkurrenz drunter leiden muss. Doch diesmal trifft es Apple richtig in die Magengegend, zumindest auf dem deutschen Markt. Hier ist man auch mit Motorola in einem Rechtsstreit, es geht um Patente des GPRS-Mobilfunkstandards, gegen welche alle iPhones bis auf das 4s und alle iPads mit UMTS-Modul verstoßen.
Derartige standardisierte Technologien müssen normalerweise für andere Hersteller durch den Patentinhaber zu fairen Preisen lizenzierbar sein. So können andere Hersteller ein Patent nutzen, müssen dafür aber eben eine Gebühr an den Inhaber zahlen, was letzten Endes nur fair ist. Apple und Motorola konnten sich aber bislang nicht einigen, weshalb dann der Patentinhaber vor dem Gericht Mannheim Recht bekam und Apple die erwähnten Geräte hierzulande vorerst nicht mehr vertreiben darf.
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