Tag Archives: Handy

83 Millionen Alt-Handys lagern in deutschen Haushalten

Immer berichten wir nur von neuen Handys, Smartphones und ähnlichen Produkten, doch was passiert eigentlich mit den alten Geräten? In der heutigen schnelllebigen Zeit hat es sich bereits ziemlich gefestigt, dass alte Geräte meist nach 1 – 2 Jahren schon einem neuen weichen müssen und dann auf eBay oder ähnlichen Plattformen verkauft werden. Doch gerade früher oder bei Leuten, die heute die weniger Geld haben, wie etwa ein Jugendlicher ohne festen monatlichen Einkommen, kann sich meist nicht alle zwei Jahre ein Handy kaufen.

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BILD Mini-Handy mit SIM-Karte und 10 Euro Startguthaben für nur 9,99 Euro

Nicht jeder benötigt heutzutage zwingend ein Smartphone für 500 Euro oder Ähnliches, manchmal tut es auch ein kleines, billiges Handy mit den Grundfunktionen SMS und Telefonie. Gerade als Handy für die Arbeit oder Notfall-Handy ist dies völlig ausreichend und da möchte man natürlich nicht viel Geld für aus geben.

Ab morgen bietet euch die BILD-Zeitung ein eigenes Handy an, was für lediglich 9,99 Euro zu haben sein und mit einer SIM-Karte inklusive Startguthaben geliefert wird. Bei Aktivierung der SIM-Karte bis zum 31. Dezember 2011, wird euch ein Startguthaben von 10 Euro gut geschrieben, ab dem 01.01.2012 wird das Startguthaben nur noch 5 Euro betragen. 9 Cent kostet dann bei BILDmobil die SMS und die Minute in alle deutschen Netze, erhältlich wird das Paket ab morgen im Online-Shop und bei über 10.000 BILD-Händlern sein.

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Samsung verkauft über 800.000 Handys jeden Tag, insgesamt 300 Millionen im Jahr 2011

Samsung hat heute in Korea eine interessante Zahl bekannt gegeben und dies natürlich auch sehr stolz. Denn insgesammt konnte man in diesem Jahr über 300 Millionen Handys absetzen, wobei hier gerade die Android-Smartphones einen großen Anteil ausmachen konnten.

Samsung setzt des Weiteren noch auf das hauseigene Bada, Windows Phone von Microsoft und natürlich auch auf die klassischen Handys mit einfachen Oberflächen. Samsung bietet für fast jeden Anspruch die richtige Lösung, wenn auch mit unterirdischem Kundensupport, was nach wie vor der einzige schwerwiegende Mangel bei den Koreanern ist.

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Sony bald ohne Ericsson und in Zukunft keine Handys mehr

Der Titel des Artikels klingt erst mal schlimmer als es ist, da Sony und Ericsson nicht wegen finanziellen Problemen oder Ähnlichem die Zusammenarbeit aufgeben. Sony Ericsson war ein sogenanntes Joint-Venture und bestand zu 50 Prozent aus Sony und zu 50 Prozent aus Ericsson. Sony hat sich nun aber die Anteile von Ericsson gekrallt oder besser gesagt gekauft, was ja absolut legitim ist.

Ziel des Ganzen ist die Vermarktung einer neuen Unternehmensausrichtung für das nächste Jahr. Denn Sony will nicht mehr auf die sogenannten “Feature Phones” setzen, sondern wird ab Mitte 2012 nur noch Smartphones unter dem Namen Sony verkaufen. Es wird also ein erster großer Hersteller sich komplett aus dem Handymarkt zurückziehen und sich nur noch auf die modernen Smartphones besinnen, in diesem Fall ausschließlich auf Geräte mit Google Android.

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Festnetz hält sich wacker, nur 27 Prozent der EU-Haushalte nutzen ausschließlich Handys

In meinen Augen liegt der prozentuale Durchschnitt immer noch recht tief, wenn es um Haushalte ohne Festnetz geht. Meist liegt das aber nicht mal am Ausbau der Netze oder an den Preisen der Provider, sondern an den Tarifen der DSL und Kabelnetz-Provider. Da man zu einem handelsüblichen DSL-Anschluss fast überall auch direkt eine Festnetznummer dazu bekommt, ohne dass man diese dann auch nutzt.

Absolute Spitzenreiter sind Tschechien und Finnland, dort nutzen bereits ca. 80 Prozent der Haushalte ausschließlich das Handy und in Deutschland sind es gerademal 12 Prozent. Die Entwicklung vom Festnetz zum Handynetz ist in der gesamten EU recht langsam, da der Durchschnitt in den letzten vier Jahren gerademal um drei Prozent gestiegen ist, was in Hinsicht der Entwicklung des Mobilfunkmarktes eigentlich unlogisch ist.

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Alcatel OT-355D – Dual-SIM-Handy für nur 44 Euro bei ProMarkt

Wer ein Handy sucht in welches zwei SIM-Karten passen und das zu einem verdammt schlanken Preis, der sollte auf jeden Fall den nächsten ProMarkt aufsuchen. Denn dort gibt es am kommenden Donnerstag (11. August 2011) das OneTouch-355D von Alcatel zum Schnäppchenpreis von nur 44 Euro.

Viel Hardware gibt es natürlich nicht, doch im Hauptaugenmerk liegt hier natürlich der Betrieb von zwei SIM-Karten in einem Gerät. Gibt es bei euch keinen ProMarkt in der Nähe, findet ihr das Gerät für ungefähr 10 Euro mehr (inkl. Versand) bei Amazon. (via)

Nokia im Minus – Verkäufe gehen stark zurück

Während alle anderen Smartphone-Hersteller auf Android setzen und damit quasi monatlich neue Rekordzahlen aufstellen, hat Nokia bis dato nichts geändert und dümpelt mit Symbian in Richtung Untergang. Einzige Rettung ist Windows Phone, doch das ist bekannterweise frühestens gegen Ende des Jahres soweit.

Bis dahin muss Nokia damit leben, dass man Woche für Woche sinkende Verkäufe verzeichnen musst. Im zweiten Quartal 2011 verkaufte Nokia insgesamt 88,5 Millionen Geräte, klingt nicht schlecht aber sind 20 Prozent weniger als zum Vergleichszeitraum im Vorjahr. Noch heftiger ist der Unterschied zum ersten Quartal, denn dieser liegt ebenfalls bei -18 Prozent. Der Markt in China ist vom ersten bis zum zweiten Quartal 2011 am stärksten betroffen, hier musste man einen Rückgang von 50 Prozent verzeichnen.

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Dresden: Untersuchung über Handy-Affäre bisher ergebnislos

Wir hatten euch vor ein paar Wochen über die sogenannte Funkzellenabfrage berichtet, welche in Dresden auf einer Demonstration eingesetzt wurde. Insgesamt gelang die Polizei damit an über eine Million Datensätze von über 300.000 Einwohnern, also von weit mehr Menschen als benötigt.

Derzeit gibt es die ersten Debatten darüber, in welchen das Ganze von den meisten Gegnern des Innenministeriums als einer der größten Spionage-Affären in der Geschichte der BRD gehandelt wird. Hingegen der Innenminister meint, dass die Polizei auf rechtsstaatlicher Grundlage gehandelt hätte.

Nach wie vor gibt es letztlich noch kein Ergebnis, ob dies nun alles so in Ordnung war oder nicht. In meinen Augen ist es nicht akzeptabel, dass die Privatsphäre von zig tausenden Menschen so einfach gebrochen werden kann, schon gar nicht “offiziell” vom Staat.

Trotz Strafen – 50 Prozent der Autofahrer greifen zum Handy während der Fahrt

Ob das Telefonieren während einer Autofahrt so unglaublich gefährlich ist, wie uns die Medien und der Staat immer suggeriert, sollte jeder für sich entscheiden. Allerdings gibt es auch Strafen dafür, die nicht nur ins Geld sondern auch auf das Punktekonto gehen. Derzeit sind es 40 Euro und 1 Punkt. Viele nehmen derartige Strafen in Kauf, meist sogar nur für kurze Telefonate á la “ich bin gleich da”. Ich spreche aus Erfahrung und dies ärgert einen dann erst recht.

Dennoch greifen laut einer Studie nur 52 Prozent nicht zum Mobiltelefon am Steuer, 48 Prozent hingegen greifen zum Handy am Steuer. Meist aber nur selten und aus wichtigen Gründen, aus Neugierde macht dies nur ein fünftel aller Befragten.

Ein Tipp aus meinen Augen, einfach warten und rechts ran fahren sobald es möglich ist. Das kann euch viel Geld ersparen und macht letztendlich auch den Straßenverkehr etwas sicherer. Denn letztendlich möchte doch keiner von euch 70 Euro (Buße und Bearbeitungsgebühren) für ein Telefonat bezahlen.

 

Gerichtsbeschluss war ausreichend – Polizei wertete Anrufe, SMS und Positionen tausender Menschen aus

“Was für eine Schweinerei” – Dachte ich mir gerade als ich durch meine Twitter-Timeline auf folgenden Artikel von Heise gestoßen bin. Was steht da drin? Ganz einfach, in Dresden gab es vor kurzem eine Demonstration bzw. Aufmarsch gegen Neonazis und deren Vereinigungen. Das ist ja nicht weiter besonders, besonders ist eher die Arbeit der Polizei welche durch einen Gerichtsbeschluss tatsächlich alle Menschen im dortigen Gebiet, wo demonstriert wurde, per Funkzellenauswertung überwachte.

Letztendlich hat man die Positionen aller dort sich befindlichen Menschen überwacht, deren SMS- und Nachrichten-Verkehr sowie ein- und ausgehende Anrufe. Letztendlich ist dieses Vorgehen schwer grenzwertig, denn damit hat dein Freund und Helfer schwerwiegend in die Privatsphäre eingegriffen und das auch bei Menschen welche sich dort zwar aufhielten, wahrscheinlich aber nicht mal annähernd etwas mit den Demonstrationen zu tun hatten, beispielsweise Ladenbesitzer und Anwohner.

Zwar war mehr oder weniger Gefahr im Vollzug und als Hintergrund diente ein Verfahren wegen schweren Landfriedensbruch, dennoch ist dies in meinen Augen absolut inakzeptabel, dass für das Ausspionieren tausender Mobilfunkgeräte nur ein einziger (eventuell sogar arg unüberlegter) Gerichtsbeschluss ausreichen kann.