Mit der Verbreitung von Smartphones und Tablets mit GPS-Modul werden Handyortungs-Apps auch für den normalen Nutzer immer interessanter. Man kann so seine Routen aufzeichnen, jederzeit bequem seinen Standort bestimmen oder auch seinen Standort an Freunde und Bekannte senden.
Google bietet eine hauseigene Lösung innerhalb der mobilen Apps von Google Maps an, unterstützt aber auch das Projekt Meine Tracks, bei dem die aufgezeichneten Daten sogar als GPX-, KML-, CSV- oder TCX-Dateien exportiert und weiter genutzt werden können. Apple startet mit iOS 6 einen hauseigenen Maps-Service, der auch die Ortung bzw. die Anzeige des eigenen Standorts erlaubt und in Zukunft auf iOS-Geräten Google Maps ersetzen wird.
Nützlich kann dies in erster Linie für Sportler und Abenteurer sein, aber auch für die Wetteraufzeichnung oder für die Landwirtschaft ergeben sich Einsatzzwecke. Dienste wie Foursquare haben sogar die Handyortung als Selbstzweck, denn da checkt sich der Nutzer an bestimmten Orten ein und kann so Punkte erlangen.
Teilweise kostenpflichtige Dienste erlauben das Auffinden von verlorenen Smartphones und auch der in oder andere untreue Partner soll bereits mit einer simplen Ortung überführt worden sein. Letzteres ist allerdings ohne das Wissen des Betroffenen nicht legal.
In Zukunft können wir wohl davon ausgehen, dass Ortungsdaten in noch mehr Bereichen unseres Lebens genutzt werden. Personalisierte Werbung, diverse Sportarten und auch Notfälle sind da nur einige Einsatzgebiete.
Es bleibt also spannend, was da noch alles in Sachen Apps und Diensten auf uns zu kommt. Ich hoffe dies war ein kleiner nützlicher Einblick in das Thema Handyortung, ein paar brauchbare Apps zur Handyortung findet ihr hier.







